(Jemandem) Honig ums Maul schmieren
Max möchte, dass sein Chef ihm an diesem Tag ein bisschen früher Feierabend erlaubt. Er lächelt und macht ihm ein paar nette Komplimente. Der Chef lacht und erlaubt Max tatsächlich, früher zu gehen. Max denkt: „Okay, ich habe ihm ein bisschen Honig ums Maul geschmiert.“

Was drückt die Redewendung aus?
Jemandem schmeicheln oder absichtlich übertrieben nett sein, um sich bei ihm beliebt zu machen oder einen Vorteil zu bekommen.
Alltagsnahe Beispiele
- Er schmiert dem Chef ständig Honig ums Maul, um schneller befördert zu werden.
- Manche Influencer schmieren ihren Fans Honig ums Maul, um Likes zu bekommen.
- Mein kleiner Bruder schmierte mir Honig ums Maul, damit ich seine Ausrede glaube.
- Er hat ihr so viel Honig ums Maul geschmiert, dass es schon peinlich wurde.
- Ich mag es nicht, wenn Leute mir Honig ums Maul schmieren, statt ehrlich zu sein.
- „Ne, der (ChatGPT) schmiert dir richtig Honig ums Maul. Der sagt dir auch nie: ‚Nee, das war eine falsche Aussage!‘ oder so was, oder ‚Ne, ich weiß es besser‘, sondern der sagt immer: ‚Ah, guter Hinweis, aber ich hab noch das und das gefunden. Vielleicht stimmt dich das ja um‘. Das ist clever.“
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