(Etwas) auf die Beine stellen
Die Schülervertretung will ein Sommerfest organisieren. Es gibt noch keine Pläne, kein Budget, und die Zeit wird langsam knapp. Trotzdem setzen sich drei Leute zusammen, telefonieren, organisieren Musik und Essen. Zwei Wochen später steht alles: Sie haben das Fest tatsächlich auf die Beine gestellt.

Bedeutung der Redewendung
Etwas erfolgreich organisieren, zustande bringen.
Wenn du etwas (zum Beispiel ein Projekt, ein Verein, ein Fest) auf die Beine stellst, sorgst du mit deinem Einsatz dafür, dass es entsteht und funktioniert.
So könnte man „(etwas) auf die Beine stellen“ verwenden
- Er hat es geschafft, sein Leben nach der Krise wieder auf die Beine zu stellen.
- Sie hat das Projekt fast allein auf die Beine gestellt.
- Ich hab endlich meine Website auf die Beine gestellt, nachdem ich es jahrelang vor mir hergeschoben hab.
- Wir haben in zwei Wochen ein komplettes Event auf die Beine gestellt, obwohl alle dachten, das sei unmöglich.
- „Danach haben sich die beiden selbstständig gemacht 2020, ich mich selbstständig gemacht, bei meinem Dad gekündigt, also meinen Hausmeisterjob aufgegeben. Und dann gab’s nur noch einen Weg. Dann haben die beiden ja noch einen mehr abgerissen. Die haben sich mit Fritz zusammengetan, also Fritz Meinecke, und haben 7 vs. Wild auf die Beine gestellt.“
- „Was ich in meinem Leben sehr spät entwickeln konnte erst: das Würdigen. Das würdigen, was andere auf die Beine stellen, was sie geschafft haben, was auch unser Land geschafft hat.“