(Jemandem) auf die Füße fallen

Auf die Füße fallen“ klingt so, als würde einem buchstäblich etwas auf die Füße landen. Im Alltag wird die Redewendung aber ganz anders genutzt. Erfahre, wie.

Bedeutung der Redewendung „auf die Füße fallen“

Jemandem schaden; negative Auswirkungen für jemanden haben; problematisch werden.

Wenn dir etwas auf die Füße fällt, kann es unerwartet zu deinem Nachteil wirken und unangenehme Konsequenzen nach sich ziehen.

Beispiele für die Verwendung

Beispiel 1:

— Ich wollte auch dann irgendwie die Person nicht verletzen oder nicht anecken manchmal auch. Und ich hab wirklich gelernt, dass mir das immer nur auf die Füße fällt und mich im Endeffekt unglücklich macht. Und seit diesem Jahr bin ich viel viel besser darin geworden, „Nein“ zu sein und auch die Wahrheit zu sagen. […] Und eine Zeit lang hab ich dann auch versucht, so Ausreden zu finden, warum ich nicht kann oder so.

— Na, fällt dir immer am Ende des Tages auf die Füße.

— Ja, und dann versteht die Person es ja auch viel viel weniger. Also ich hab dieses Jahr noch mal so krass gemerkt, wie sinnvoll es einfach ist, einfach ehrlich zu sein. Zwar auf eine respektvoller Art und Weise logischerweise. Aber alles andere ist immer dumm und hat immer einen Rattenschwanz.

Beispiel 2:

  • „Das ist die typisch deutsche Seele. Die deutsche Seele ist ‚Sicherheit = Glück‘. Die Welt da draußen ist gefährlich. Dir kann irgendetwas Schlimmes passieren. Und jetzt tun wir so, als übernehmen wir Verantwortung für unser Leben, aber wir machen das überhaupt nicht, sondern wir machen allen anderen alles nach. So, welcher Versicherungstarif gilt, welche Stellen hinterm Komma, was ist wie kalkuliert, die Rentenversicherung […]. Und wir rauschen komplett an Aktienmärkten vorbei, an Kryptowährungen vorbei, am Unternehmertum vorbei, an dem, was ginge im Leben, weil wir glauben, wir übernehmen Verantwortung. Aber eigentlich sind wir ganz häufig nur kleine Schisser, die eigentlich nur Regeln befolgen, die uns andere vorgeben. Aus der Angst, irgendetwas loszulassen, was uns in Zukunft auf die Füße fällt. Und das ist das Problem, von dem ich spreche“.

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