(Jemandem) in den Arsch kriechen

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Anna sitzt im Lehrerzimmer und beobachtet, wie Tom ständig lobt, was der Direktor sagt. Er nickt, lacht über jeden Witz und stimmt immer zu. Anna denkt: „Tom kriecht dem Direktor echt in den Arsch“.

Ein Mann schmeichelt einem anderen, um sich einen Vorteil zu verschaffen

Bedeutung

Sich bei jemandem (zum Beispiel beim Vorgesetzten) einschmeicheln, mit dem Ziel, einen Vorteil zu bekommen oder gut dazustehen (negativ gemeint).

Beispiele

  • Ich will Erfolg, aber ich werde niemals jemandem in den Arsch kriechen, nur um weiterzukommen.
  • Im Verein war klar, wer wem in den Arsch kriecht, um mehr Spielzeit zu bekommen.
  • Neulich bei der Familienfeier hat mein Cousin meiner Oma so übertrieben Honig ums Maul geschmiert, nur damit er später ihr Auto leihen darf. Der kroch ihr ja richtig in den Arsch. Und natürlich hat sie’s nicht mal gemerkt.
  • Sie kriecht ihrer Chefin so offensichtlich in den Arsch, das ist kaum auszuhalten.
  • „Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie falsch sich die meisten Arbeitnehmer verhalten, wenn sie eine Gehaltserhörung wollen. Es geht nämlich nicht darum, dem Chef in den Arsch zu kriechen oder Überstunden zu machen, sondern um ganz einfache drei Eigenschaften, auf die du dich fokussieren musst.“
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